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„Trans* und Spiritualität“ „Kirche muss inklusiv sein, sonst hört sie auf, Kirche zu sein!“ Diese Aussage war das Resumée einer Veranstaltung mit dem Titel „Transsexualität und Spiritualität“ im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender während der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Den Rahmen der Veranstaltung bildete eine Lesung aus dem Buch „Und meine Seele lächelte“ der westfälischen Pfarrerin Christina Bergmann. Sie schildert darin ihren Lebensweg vom Mann zur Frau mit den damit verbundenen körperlichen und geistlichen Transformationsprozessen. Der theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz, berichtete im Interview mit Nicole Richter, Leiterin des Frauenreferats der EKvW, von der seelsorgerlichen Begleitung des Pfarrers zur Pfarrerin und den damit verbundenen Fragen der Gemeinde und den Beratungen im Kirchenkreis. „Wir waren in der Evangelischen Kirche von Westfalen durch die Situation herausgefordert nach neuen und angemessenen liturgischen Formen zu suchen“, so Albert Henz. „Diese Formen sollten wir nun in der EKD im Dialog mit transidenten Menschen verstetigen und für das kirchliche Handeln zur Verfügung stellen.“ Ca. 172.000 Menschen sind in Deutschland transident. Von Transidentität oder Transsexualität spricht man, wenn sich ein Mensch nicht mit dem eigenen biologischen Geschlecht identifiziert.
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„Trans* und Spiritualität“ „Kirche muss inklusiv sein, sonst hört sie auf, Kirche zu sein!“ Diese Aussage war das Resumée einer Veranstaltung mit dem Titel „Transsexualität und Spiritualität“ im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender während der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Den Rahmen der Veranstaltung bildete eine Lesung aus dem Buch „Und meine Seele lächelte“ der westfälischen Pfarrerin Christina Bergmann. Sie schildert darin ihren Lebensweg vom Mann zur Frau mit den damit verbundenen körperlichen und geistlichen Transformationsprozessen. Der theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz, berichtete im Interview mit Nicole Richter, Leiterin des Frauenreferats der EKvW, von der seelsorgerlichen Begleitung des Pfarrers zur Pfarrerin und den damit verbundenen Fragen der Gemeinde und den Beratungen im Kirchenkreis. „Wir waren in der Evangelischen Kirche von Westfalen durch die Situation herausgefordert nach neuen und angemessenen liturgischen Formen zu suchen“, so Albert Henz. „Diese Formen sollten wir nun in der EKD im Dialog mit transidenten Menschen verstetigen und für das kirchliche Handeln zur Verfügung stellen.“ Ca. 172.000 Menschen sind in Deutschland transident. Von Transidentität oder Transsexualität spricht man, wenn sich ein Mensch nicht mit dem eigenen biologischen Geschlecht identifiziert.
Reformationsjubiläum: Meldungen und Fotos zur Themenwoche “Familie, Lebensformen und Gender” des Ev. Zentrums Frauen und Männer in Wittenberg 2017 hier.
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