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„Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, nicht die Stereotypen“ Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in Wittenberg eröffnet Braucht jedes Kind seine Mutter? Dieser Frage, die auch Titel des ersten Podiums im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in der Lutherstadt war, gingen am Vormittag des 9. August Eske Wollrad und Martin Rosowski, Geschäftsführende des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, und ihre Podiumsgäste nach. Kinder brauchen vor allem stabile Beziehungen und optimalerweise von Anfang an Vielfalt, die durch unterschiedliche Bezugspersonen repräsentiert werde, sagte Dag Schölper, Geschäftsführer des Bundesforums Männer. „Ein Kind gehört zu seinen Eltern. Es muss sie sehen und erfahren.“ Dafür brauche es passende Rahmenbedingungen. Es brauche kinder- und familienfreundliche Arbeitszeiten, gute Kinderbetreuungsangebote und soziale Absicherung, so Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Ein Kind braucht Liebe, Geborgenheit und Zuspruch – von wem, ist eine nachgeordnete Frage.“ Kinder wüchsen in Familien mit zwei Frauen oder zwei Männern ebenso gut auf wie in sogenannten traditionellen Familien, so der promovierte Jurist. Ob jedes Kind seine Mutter brauche, sei im übrigen keine Frage, die Kinder stellen. „Das ist eine Frage von Erwachsenen.“ Die Erwachsenen seien es auch, die sich ihrer Verantwortung in der Kommunikation mit Kindern stellen müssten, erläuterte Manuela Ritz, Sozialpädagogin und Trainerin gegen Rassismus und Adultismus. Um sich optimal entwickeln zu können, bräuchten Kinder vor allem eins: Respekt. „Kinder brauchen Menschen, die sich mit Macht auseinandersetzen und die kleine Macht der Kinder nicht noch kleiner machen.“
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„Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, nicht die Stereotypen“ Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in Wittenberg eröffnet Braucht jedes Kind seine Mutter? Dieser Frage, die auch Titel des ersten Podiums im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in der Lutherstadt war, gingen am Vormittag des 9. August Eske Wollrad und Martin Rosowski, Geschäftsführende des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, und ihre Podiumsgäste nach. Kinder brauchen vor allem stabile Beziehungen und optimalerweise von Anfang an Vielfalt, die durch unterschiedliche Bezugspersonen repräsentiert werde, sagte Dag Schölper, Geschäftsführer des Bundesforums Männer. „Ein Kind gehört zu seinen Eltern. Es muss sie sehen und erfahren.“ Dafür brauche es passende Rahmenbedingungen. Es brauche kinder- und familienfreundliche Arbeitszeiten, gute Kinderbetreuungsangebote und soziale Absicherung, so Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Ein Kind braucht Liebe, Geborgenheit und Zuspruch – von wem, ist eine nachgeordnete Frage.“ Kinder wüchsen in Familien mit zwei Frauen oder zwei Männern ebenso gut auf wie in sogenannten traditionellen Familien, so der promovierte Jurist. Ob jedes Kind seine Mutter brauche, sei im übrigen keine Frage, die Kinder stellen. „Das ist eine Frage von Erwachsenen.“ Die Erwachsenen seien es auch, die sich ihrer Verantwortung in der Kommunikation mit Kindern stellen müssten, erläuterte Manuela Ritz, Sozialpädagogin und Trainerin gegen Rassismus und Adultismus. Um sich optimal entwickeln zu können, bräuchten Kinder vor allem eins: Respekt. „Kinder brauchen Menschen, die sich mit Macht auseinandersetzen und die kleine Macht der Kinder nicht noch kleiner machen.“
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