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Männer zwischen Krisen und Katastrophen Literarisches Gespräch mit Michael Kumpfmüller und Björn Süfke „Sicherlich gibt es eine Krise der Männer in unserer Gesellschaft – aber diese Krise ist nicht in erster Linie selbstverschuldet, sondern sie ist auch Merkmal des postfeministischen Diskurses“ – davon ist der Bestseller-Autor des Buches ‚Die Erziehung des Mannes‘ Michael Kumpfmüller überzeugt. Er diskutierte am 12. August im Rahmen eines literarischen Gesprächs mit dem Männertherapeuten und Autor von Männerbüchern Björn Süfke darüber, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen sich Männerleben heute gestaltet. Süfke mochte diese These nicht ohne Differenzierung stehen lassen: „Frauen und Männer haben gemeinsame Feinde – die sozialen Ordnungen und ökonomischen Strukturen mit ihren Rollennormen, die die Lebensvielfalt von Frauen und Männern einschränken.“ Ein „methodisches Experiment“ nannte der Moderator Martin Rosowski, Geschäftsführer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, die Veranstaltung zur Themenwoche Familie Lebensformen und Gender beim Reformationsjubiläum in Wittenberg am Samstag. In dem literarischen Gespräch wurde das Element der Lesung mit dem Diskurs verbunden. Der Literat und der Männertherapeut lasen aus ihren Büchern und diskutierten anschließend ihre jeweilige Perspektive. Die Diskussion war kontrovers, doch die Diskutanten waren sich einig, dass auch das Leiden von Männern anzuerkennen sei, ohne sie dabei als Opfer zu pathologisieren. „Um die Verhältnisse so zu verändern, dass sie für alle Menschen lebenswert bleiben, müssen wir als kreative Kräfte in Literatur, Kunst, Wissenschaft oder Kirchen zusammenstehen. Nur gemeinsam werden wir etwas erreichen“, resümierte Michael Kumpfmüller. Das Bild Martin Luthers auf dem Wormser Reichstag und die Zitatunterschrift „Ich bin hindurch“, unter dem die Diskussion in der Aula des Melanchthon-Gymnasiums stattfand, schien ihm Recht zu geben!
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Männer zwischen Krisen und Katastrophen Literarisches Gespräch mit Michael Kumpfmüller und Björn Süfke „Sicherlich gibt es eine Krise der Männer in unserer Gesellschaft – aber diese Krise ist nicht in erster Linie selbstverschuldet, sondern sie ist auch Merkmal des postfeministischen Diskurses“ – davon ist der Bestseller- Autor des Buches ‚Die Erziehung des Mannes‘ Michael Kumpfmüller überzeugt. Er diskutierte am 12. August im Rahmen eines literarischen Gesprächs mit dem Männertherapeuten und Autor von Männerbüchern Björn Süfke darüber, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen sich Männerleben heute gestaltet. Süfke mochte diese These nicht ohne Differenzierung stehen lassen: „Frauen und Männer haben gemeinsame Feinde – die sozialen Ordnungen und ökonomischen Strukturen mit ihren Rollennormen, die die Lebensvielfalt von Frauen und Männern einschränken.“ Ein „methodisches Experiment“ nannte der Moderator Martin Rosowski, Geschäftsführer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, die Veranstaltung zur Themenwoche Familie Lebensformen und Gender beim Reformationsjubiläum in Wittenberg am Samstag. In dem literarischen Gespräch wurde das Element der Lesung mit dem Diskurs verbunden. Der Literat und der Männertherapeut lasen aus ihren Büchern und diskutierten anschließend ihre jeweilige Perspektive. Die Diskussion war kontrovers, doch die Diskutanten waren sich einig, dass auch das Leiden von Männern anzuerkennen sei, ohne sie dabei als Opfer zu pathologisieren. „Um die Verhältnisse so zu verändern, dass sie für alle Menschen lebenswert bleiben, müssen wir als kreative Kräfte in Literatur, Kunst, Wissenschaft oder Kirchen zusammenstehen. Nur gemeinsam werden wir etwas erreichen“, resümierte Michael Kumpfmüller. Das Bild Martin Luthers auf dem Wormser Reichstag und die Zitatunterschrift „Ich bin hindurch“, unter dem die Diskussion in der Aula des Melanchthon- Gymnasiums stattfand, schien ihm Recht zu geben!
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